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Herzlich willkommen auf der privaten Wetterseite vom Salzburgerland !

Hier auf dieser Wetterseite werden Sie über das Wetter von Ramingstein informiert mit aktuellen Wetter Daten und Statistiken seit 2014.

 

Ramingstein liegt im Dreiländereck von Salzburg, Steiermark und Kärnten und ist die viertgrößte Gemeinde des Salzburger Lungaues. Der Ort ist eingebettet in den Lungauer Nockbergen und besteht aus vier Ortschaften: Kendlbruck, Madling, Karneralm und Ramingstein. Ramingstein wurde urkundlich erstmals 1139 erwähnt. Oberhalb des Ortes erhebt sich die Burg Finstergrün, das Wahrzeichen des Ortes Ramingstein. Die Burg Finstergrün ist auch als die “lebendige” Burg – bzw. Jugendherberge Österreichs bekannt.

Vom 15. bis Ende des 18. Jahrhunderts blühte in Ramingstein der Bergbau. In Kendlbruck wurde im hinteren Mühlbachtal der Eisenbergbau betrieben und in Ramingstein waren die Abbaustätten für Blei und Silber. Im Mittelalter zählte Ramingstein zu den größten Bergbaugebieten in den Alpenländern. Im Jahr 1841 wurde die Gemeinde von einem schrecklichen Waldbrand heimgesucht und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erholte sich Ramingstein langsam von diesem Ereignis.
Heute zeigt sich das Silberbergwerk als Schaubergwerk und gibt einen Einblick in die damalige Bergbaugeschichte. Der daraus enstandene Silbermarkt ist ein kleiner aber feiner Markt, der sich mit der Bergbautradition und den Themen wie Schmuck, Mineralien, Handwerkskunst etc. beschäftigt und ein interessanter Markttag für jedermann ist. Die “alten” Erzwege sind wieder begehbar und mit einem historischen Pochwerk und einem Erlebnisspielplatz zu einem Ausflugsziel für die ganze Familie geworden.

Ramingstein, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensträume seiner Bürger und Besucher zu verwirklichen, ist eine sehr fortschrittliche Gemeinde, gleichzeitig wird aber auch die Tradition hoch gehalten. Mit einem “Dorf der Künstler” hat sich Ramingstein in den letzten Jahren zu einem Kunst- und Kulturzentrum weit über die Grenzen der Region hinaus entwickelt. Theater, Ausstellungen, Symposien und Workshops haben sich hier etabliert und bieten ein attraktives Kulturangebot, wofür der Ort schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.
Abseits der großen Skizentren können Sie im Skigebiet Karneralm-Schönfeld-Innerkrems in den Lungauer Nockbergen Ruhe und Entspannung genießen, ideal für einen erholsamen Winterurlaub. Einzigartig ist das Zusammenspiel von Natur und Sport. Dieses Gebiet mit seinen “runden Bergen” lädt ein zu sicheren Skitouren und Schneeschuhwanderungen, die auch für Einsteiger geeignet sind.
Der Naturschnee stillt die Sehnsucht nach Freizeit, Vergnügen und Erholung, wobei die Ursprünglichkeit dieser Region gewahrt wird. Im Sommer zeigt sich die Karneralm als wunderschönes Wander- und Naturparadies und bietet sich somit als Urlaubsziel für die ganze Familie an.

 

Sommerprognose 2017

Nach der alljährlichen Winterprognose hat unser Saalfeldner Wetterspezialist, Herr Hofrat Dipl.Ing Nöbl, wieder eine langfristige Vorhersage für den heurigen Sommer erstellt. 

  

Sommer 2017 – Zwei Hitzeperioden und regionale Trockenheit

1.) Die Vegetation
Der extrem warme März hatte wie im Vorjahr eine frühe Vegetationsentwicklung zur Folge. Der Beginn der Marillenblüte war am 30. März. 10 Tage früher als der Durchschnitt seit 1992. Die Kirschblüte am 10. April war sogar 13 Tage früher, gegenüber dem Durchschnittswert von 1970 bis 1991 sogar um 17 Tage früher. Die phänologischen Daten beweisen eindrucksvoll die Auswirkungen der Klimaänderung. Durch die frühere Vegetation und Blüte ist auch die Frostgefahr wesentlich früher. Im Julianischen Kalender waren die „Eismänner" noch um den 21. Mai, im jetzigen Gregorianischen Kalender sind sie vom 12. bis 15. Mai, aber in Zukunft müssen wir uns neue „Eisheilige" suchen, die in der 3. Aprildekade liegen, weil bei früher Vegetationsentwicklung die Fröste den größten Schaden Ende April anrichten.
„Grünt die Eiche vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche". Dies war im vergangenen Sommer 2016 der Fall (Regentage: 19 im Mai, 22 im Juni, 21 im Juli und 19 im August). Für heuer gilt: „Grünt die Esche vor der Eiche, hält der Sommer große Bleiche", dies bedeutet Hitze und Trockenheit. Im Gebirge gibt es meist häufige Gewitter, sodass es zu keiner starken Trockenheit kommt. Im Flachland des Südens und Ostens Österreichs ist jedoch das Auftreten regionaler Dürre sehr wahrscheinlich.
Auch eine Teil-Blüte auf der Fichte im heurigen Jahr deutet auf geringere Niederschläge und höhere Temperaturen hin (weniger Verdunstung – weniger Niederschlag aus Gewittern).
Pilze: durch die hohen Niederschläge im Vorjahr gab es extrem viele Eierschwammerl, aber nur wenige Herrenpilze (wegen Wärmemangel). Heuer ist es umgekehrt: bei geringen Niederschlägen wachsen die Eierschwammerl nur in den dauerhaft feuchten Bereichen. Die Herrenpilze brauchen Wärme und Gewitter. Von Mitte August bis Mitte September werden die Meisten zu finden sein.

2.) Die Temperaturprognose
Die Temperaturrhythmuskurve zeigt zwei Höhepunkte in der Temperaturentwicklung des Sommers: die erste Hitzewelle schon im Juni, die zweite im August, wobei sich das Schönwetter bis in den September erstreckt. Dazwischen gibt es von Ende Juni bis Mitte Juli gedämpfte Temperaturen mit ausgiebigen Niederschlägen, sodass die Gefahr einer Dürre sehr gering ist. Von Mitte September bis Mitte Oktober liegen die Temperaturen im durchschnittlichen Bereich, wobei Mitte Oktober im Gebirge der erste Schnee fallen kann. Er geht aber zur Gänze wieder weg, denn ab Ende Oktober folgt der „goldene Spätherbst" mit Schönwetter und überdurchschnittlichen Temperaturen bis voraussichtlich Ende November. Als Vergleichswert wurde das Temperaturmittel von Saalfelden 1993-2016 herangezogen, welches schon etwas höher liegt als jenes seit 1970.

sommerprognose_2017_ 

 


3.) Die Unwettergefahr
Die größte Unwetterwahrscheinlichkeit besteht heuer Ende Juli vom 23.-30.07. Bei einem Gewitter am Abend, welches sich durch die flache Druckverteilung nicht weiterbewegt, können Hochwässer und Muren in Wildbächen ausgelöst werden. Aber auch am Nachmittag ist bei einem Gewitter Hagel und Sturm möglich und zwar am
23.07. um 15.00 Uhr
24.07. um 15.50 Uhr
25.07. um 16.40 Uhr
26.07. um 17.30 Uhr

Im August ist die Unwettergefahr noch vom 14.-16.08. hoch, vom 21.-29.08. noch gegeben, aber nicht mehr sehr wahrscheinlich.

4.) Die Detailprognose für den Sommer 2017

Mai:
Die ersten Tage sind von der kalten zweiten Aprilhälfte noch etwas unterkühlt, aber Mitte Mai setzt der Vollfrühling ein und beschert uns schon Badewetter. Die „Eismänner" bringen keinen Frost mehr sondern verkleiden sich als Eisverkäufer.

Juni:
Von Beginn an Schönwetter und erste Hitzewelle, durchschnittlich hat der Juni eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 60% (an 18 Tagen Regen), heuer werden es weniger sein und hauptsächlich nach dem astronomischen Sommerbeginn am 21. Juni.

Juli:
Da der „Siebenschläfertag" in die Schlechtwetterperiode des Juni fällt, setzt sich die nasse Witterung weit in den Juli hinein fort (sehr „Araber-freundlich", denn die arabischen Gäste im Pinzgau wünschen sich täglich zumindest zeitweise einen Regen). Ende Juli wird es wieder hochsommerlich mit möglichen heftigen Gewittern.

August:
„Hundstage" mit Hitzewelle, da es Mitte August auch größere Niederschläge gibt, kommt es zu keiner Trockenheit.

September:
Der Hochsommer setzt sich vom August her noch bis zirka 10. September fort, dann wird es herbstlich bei Normaltemperaturen.

Oktober:
Die herbstliche Witterung mit Durchschnittstemperaturen setzt sich fort. Mitte Oktober gibt es den ersten Schnee im Gebirge und Frostnächte in der Niederung. Ende Oktober aber gibt es eine außergewöhnliche, milde Schönwetterphase, die noch den ganzen November anhält. Je wärmer es jedoch im Gebirge ist, umso häufiger bildet sich Nebel in der Niederung.
 

 

Alle Angaben ohne Gewähr! 

©   Dipl.Ing. Nöbl, Saalfelden

 

 

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